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Lesung im Niederurseler Café Mutz -

Das war ein echt schöne Nachmittag! Mit RTL Hessen natürlich nochmal mehr etwas Besonderes...

Herzlichen Dank für die Nutzungsmöglichkeit der Kirchenräume  zu meiner 1. Lesung mit "Sophie" an die Evangelische Riedberggemeinde!

Es war ein schöner Nachmittag mit einer traumhaften Geschichte, Sophies Klaviermusik und Kaffeepause mit Waffeln, wenn auch nicht mit den echten von Sophies Mutter...

Ein schöner Abend war das!

Vielen Dank an mein wunderbar interessiertes und diskussionsfreudiges Publikum!

Schade, dass uns der Wachmann schließlich hinauswarf, weil er das Einkaufszentrum schließen wollte... 

Hier gibt es einige festgehaltene Eindrücke zu sehen:

Weitere Veranstaltungen

 

Samstag, den 15. August 2015  um 15.30 Uhr - Lesung im Casa Reha Seniorenpflegeheim "Bettinahof",

Altenhöferallee 74-78, 60438 Frankfurt am Main, Riedberg  mit "Ostdeutsche Geschichten". (s.u.)

 

Mittwoch, den 9. September 2015 um 20.30 Uhr - Lesung im "Café Mutz", Alt Niederursel 27, 60439 Frankfurt mit "Ostdeutsche Geschichten". (s.u.)

 

Freitag, den 25. September 2015 um 19 Uhr - Lesung in der Reuter-Wagner-Villa, Reuterweg 2, 99817 Eisenach mit "Ostdeutsche Geschichten" > muss verschoben werden.

 

Samstag, den 26. September 2015 um 19.30 Uhr - Lesung im Generationszentrum "Mittendrin", Schenkstraße 21, 07759 Jena mit "Ostdeutsche Geschichten". (s.u.)

 

Montag, den 27. September 2015 um 19.30 Uhr - Lesung in der Buchhandlung "Lese Zeit", Dortelweilerplatz 2, 61118 Bad Vilbel mit "Ostdeutsche Geschichten". (s.u.)

 

Dienstag, den 6. Oktober 2015 um 20 Uhr - Lesung in der Ev. Kirche der Riedberggemeinde, Riedbergallee 61, 60438 Frankfurt, zum Ökumenischen Dienstag mit "Ostdeutsche Geschichten". (s.u.)

 

Donnerstag, den 8. Oktober 2015 10 um 10 Uhr - Lesung im Bibliothekszentrum Nordweststadt der Stadtbücherei Frankfurt am Main, Niddaforum 6, 60439 Frankfurt  für eine Schulklasse mit "Raupi - Eine deutsch-deutsche Kindergeschichte". (s.u.)

 

Donnerstag, den 20. April 2016 um 10.30 Uhr und 13.35 Uhr - Lesungen mit Bastelaktion für die Kleinen und Diskussion für die Großen in der Accadis International School in Bad Homburg mit "Raupi - Eine deutsch-deutsche Kindergeschichte" und den "Ostdeutsche Geschichten". (mehr: siehe unten)

Eine schöne Erfahrung war die Lesung im Casa Reha Seniorenpflegeheim. Zwar gab es bei etlichen Bewohnern leider Probleme mit den Hörgeräten und bei einigen sicher auch mit dem Aufnahmevermögen, dennoch sind einige gespannt bis zum Ende geblieben. Besonders schön zu erleben, wie eine demente Dame zuerst noch einige Zeit ins Leere zu blicken schien, doch plötzlich an meinen Lippen klebte, jedes Wort nun mitbekam und sich am Ende innig bedankte. Vielen Dank für diesen Nachmittag!

Ja, im Café Mutz war´s auch prima. Besonderheit: meine Eltern waren mit dabei, die schließlich als Protagonisten in den Erzählungen vorkommen und im Anschluss an die Lesung ebenfalls befragt werden konnten. Diese Möglichkeit wurde gern genutzt. Zeitzeugen der deutsch-deutschen Geschichte sind wir Erwachsenen ja noch überwiegend. Manche waren damals mehr, manche weniger nahe im und am Geschehen, und jeder kann von seinen Erfahrungen und seinem Erleben erzählen. Außer meiner Familie gab es noch mindestes zwei weitere ehemalige DDR-ler, die von dieser Seite berichten konnten. Auf jeden Fall wurde wieder sehr deutlich: die Deutschen sind noch mittendrin im Verarbeiten diesen Teils ihrer Vergangenheit.

Einziges Bedauern hinterher: Wir haben vergessen zu fotografieren! Dies sind die einzigen beiden verwertbaren Bilder.

Am 26.September, also letzten Samstag, war ich zu einer Lesung in Jena, dem schönen thüringischen Städtchen, in dem ich früher mal gelebt, studiert und in dem ich meinen Mann kennengelernt habe. 
Es war ein besonderer Abend, mit zwei Seiten. Auf der einen wurde meiner Freundin Christiane und mir sehr klar, dass für unbekannte Autoren die Werbung über die sozialen Netzwerke das A und O ist, und hier waren wir leider trödelig gewesen - wie konnte das passieren? Auf der anderen Seite war das Gespräch mit den (wenigen) Gästen schon in der Pause überaus angeregt; und nach der Lesung saßen wir bis halb zwölf beieinander, tanken den zu viel eingeschenkten Wein, aßen meine Muffins und die Erdnüsse einer Besucherin und redeten und redeten, über alte Zeiten und darüber, was sie bis heute bedeuten. Jeder hier hatte interessantes zu erzählen. Eine Geschichte löste die nächste ab, ob von den Großvätern im Krieg, den Erfahrungen als einziger Christin in der Klasse oder den Gefühlen von Abenteuer, wenn man sich als Teil der sogenannten Friedensbewegung und als Kirchgängerin registriert und beobachtet wusste...  
Meine Bücher wurde ich ebenfalls los wie verrückt, also - manchmal ist es doch sehr sinnvoll, nicht nur in Zahlen zu denken, sondern in Glücksmomenten!

Gleich zwei Tage nach Jena war ich ich Bad Vilbel wieder lesend unterwegs. Diesmal war alles richtig professionell! Frau Reichert sprach ein Vorwort, in dem sie mein Buch und mich vorstellte und die Gäste willkommen hieß und neugierig zu machen verstand. Sogar einen Pressevertreter hatte sie organisiert, der zuerst recht streng (grins), aber vielleicht auch nur konzentriert, zuhörte, doch hinterher spürbar Freude am Fragenstellen hatte. (Siehe auch unter "Presse".) 

Diesmal gab es keine Pause zwischendurch, doch hinterher Rotkäppchensekt in verschiedenen Geschmacksvarianten und Gläschen mit köstlichem Apfelschaum, einem Dessert, zubereitet nach dem ebenfalls ausgestellten DDR-Kochbuch. In so viel netter Atmosphäre, im sowieso schon netten und einladend gemütlichen Buchladen "Lesezeit", gab es noch ein gutes Weilchen viele Fragen zu den Umständen damals in der DDR, aus denen diese Geschichten resultieren und auch eigene Erfahrungen der Gäste dazu. Vielen Dank nochmals für diesen schönen Abend!


Auch wieder schön gewesen, die Lesung zum Ökumenischen Dienstag in der Evangelischen Kirche. Inzwischen erwarte ich es ja gar nicht mehr anders.

Nach der Lesung gab es noch Wein und Knabberzeug und angeregte Gespräche über Ost und West, früher und heute, doch  auch über Flüchtlinge überhaupt. Da fällt einem zur Zeit ja viel ein, und wenn es manchmal auch ein Stück Ratlosigkeit ist, wenn auch nicht in jeder Hinsicht...

Immer wieder denke ich darüber nach: Vor welche Herausforderung stellen uns Flüchtlinge als Christen, im Allgemeinen und im Besonderen? Keine einfache Frage, finde ich.

Das hat uns allen Spaß gemacht!

Zwei 4. Klassen aus der Heinrich-Seeliger-Schule waren in der Bibliothek im Nordwestzentrum in meiner "Raupi"- Lesung zu Gast. Einige Schüler hätten die Geschichte auch sehr gern aus meinem Schulheft gehört,in die ich als Kind die Urfassung geschrieben hatte. Selbst die alte Raupi 2 steckte noch drin und gefiel ihnen ebenso wie meinem Bruder damals oder Fabian in der Geschichte. Dabei bevölkerten den Lesungstisch auch die anderen Raupis, die meine Kinder inzwischen gebastelt haben. Zum Glück versprach eine der Lehrerinnen den Kindern, in der Schule auch solch eine herstellen zu dürfen.

Vom historischen Rahmen der deutschen Teilung hatten die Kinder schon eine ganze Menge Ahnung! Mehr als die Hälfte war am Wochenende in der Stadt zur Feier des 25. Jahrestages der Wiedervereinigung gewesen. Wie damals beim DDR-Schulprojekt erlebte ich, wie interessiert die Kinder an unserer Vergangenheit sind. Meine Arbeitsblätter zum Buch kamen ebenfalls gut an, bei Schülern und bei den Lehrerinnen, die damit weiter arbeiten wollen. 

Die Lesung in der Accadis International School hat Spaß gemacht. Nach der Geschichte haben alle Kinder mit viel Eifer Raupi-Lesezeichen gebastelt, auch wenn die mitgebrachten "echten" Kuscheltier-Raupis der eigentliche Renner waren. 
Für die 7.-10.-Klässler habe ich aus "Musterung" der "Ostdeutschen Geschichten" gelesen und ein paar Fragen zur DDR-Zeit beantwortet. Meine schönen Diskussionsvorbereitungen zum Thema Pazifismus kamen nur teilweise zum Zuge, ebenso wie "Über Ungarn weg", aus der ich eigentlich auch noch lesen wollte. Doch die Schüler hatten nur eine Unterrichtsstunde Zeit - wobei ich von einer Doppelstunde ausgegangen war... Oh Mann, was für eine Aufregung dann plötzlich, als es (für mich) mittendrin schon zu Ende war... Außerdem hat keiner ein Foto gemacht, schade.

 

Nun ist es schon über einen Monat her - dabei war die Lesung in dem schönen Jenaer "Café Pici" eine wunderbare Sache, und es gab auch wieder interessante Gesprächen hinterher. Besonders schön fand ich, dass auch eine Schulfreundin von mir gekommen war, die ebenfalls noch Erinnerungen an diese gemeinsame Zeit beisteuern konnte. Unter den Gästen waren nicht nur Menschen mit eigenen Erinnerungen an die DDR-Zeit, sondern auch ein paar junge, die sich für Geschichte und Geschichten interessierten... 
Nur eins habe ich auch gemerkt: Die nächste Lesung möchte ich aus einem nächsten Buch halten. Aber bis zum nächsten ist es nun nicht mehr weit, ich bin dran...